Für immer kostenlos · Ohne Werbung · Aus Preetz, Schleswig-Holstein

Wenn jemand vermisst wird, zählt jede Minute. Und jede Hand.

SUCHE koordiniert Suchaktionen für vermisste Kinder und Haustiere: Sektoren statt Chaos, eine Live-Karte statt hundert Anrufe, gebündelte Hinweise statt Gerüchten — als Unterstützung für Polizei und Rettungskräfte.

Kein Abo. Keine Kreditkarte. Keine Werbung — heute nicht und nie.

Echte Oberfläche der App — Farben, Sektoren und Abläufe wie im Einsatz.

SUCHE ersetzt keinen Notruf. Bei einem vermissten Kind zuerst 110 wählen — immer. Die Polizei führt die Suche, SUCHE organisiert die Helfer.
Warum es SUCHE gibt

Eine Stadt hat gesucht.
Wir haben zugesehen, was fehlte.

Als in Preetz ein kleines Mädchen vermisst wurde, hat diese Stadt gezeigt, was sie kann. Nachbarn, Vereine, völlig fremde Menschen — alle draußen, stundenlang, mit demselben Ziel.

Das Mädchen konnte nicht gerettet werden.

Ob irgendein Werkzeug an diesem Ausgang etwas geändert hätte, weiß niemand. Das behaupten wir nicht, und das werden wir nie behaupten. Was uns nicht losgelassen hat, ist etwas anderes: Hunderte wollten helfen — aber niemand konnte sehen, wo schon gesucht worden war, wer wo unterwegs war, welcher Hinweis längst bei der Polizei lag und welcher dreimal gemeldet wurde.

SUCHE ist der Versuch, diese Hilfsbereitschaft beim nächsten Mal dorthin zu bringen, wo sie wirkt: koordiniert, sicher, in klaren Bahnen.

Wir nennen hier bewusst keinen Namen und zeigen kein Bild. Diese Seite gehört nicht dem Unglück — sie gehört dem, was daraus folgen kann.

— Robin, Preetz

So funktioniert es

Vom Anruf bei der Polizei
zur koordinierten Suche.

Vier Schritte. Der erste ist immer der Notruf.

1

110 wählen, Fall anlegen

Foto, Kleidung, Zeitpunkt, letzter Ort — in unter fünf Minuten erfasst. Ein Kinderfall wird erst nach Prüfung freigeschaltet.

2

Einladungslink teilen

Ein Link per WhatsApp, Vereinsgruppe oder Aushang. Wer beitritt, registriert sich in einer Minute — in 14 Sprachen.

3

Sektoren übernehmen

Das Suchgebiet ist in Bereiche geteilt. Jeder sieht auf der Live-Karte, was offen, was durchsucht und was gesperrt ist — kein doppeltes Suchen, keine Lücken.

4

Hinweise laufen zusammen

Fund, Sichtung, Kamera am Weg: ein Tipp mit Foto und Position, gebündelt bei der Einsatzleitung statt verstreut in zwanzig Chatgruppen.

Gebaut für den Ernstfall

Jede Funktion hat einen Grund.

EINZIGARTIG

Luftraum-Koordination bei Wärmebildflügen

Eine Wärmebildkamera unterscheidet nicht zwischen einem vermissten Kind und einem Freiwilligen — jede Person am Boden ist ein Treffer. Fliegt ein Hubschrauber, räumt SUCHE das Gebiet: Vollbild-Warnung an alle Suchenden im Sektor, Sammelpunkt, gesperrte Bereiche, automatische Freigabe danach. So bleibt die teuerste Ressource der Suche wirksam.

Sektoren mit Live-Status

Offen, reserviert, in Arbeit, durchsucht, gesperrt — farbcodiert und mit Mustern, auch bei Rot-Grün-Schwäche lesbar. Ein Bereich kann nie doppelt vergeben werden.

Route zeichnet sich selbst

Wo du gehst, entsteht deine Spur. Die Karte zeigt ehrlich die abgelaufene Fläche — nicht mehr, als wirklich abgedeckt wurde.

Funk statt Gerüchteküche

Dein Team spricht miteinander, die Einsatzleitung sendet an alle. Keinen offenen Kanal für hunderte Menschen — so entstehen keine Falschmeldungen.

Hinweise mit Foto und Position

Kleidungsstück am Wegrand, Kamera am Haus, Sichtung: ein Tipp in zehn Sekunden, mit automatischer Position — auch offline, gesendet sobald Netz da ist.

Auch für Haustiere

Ein entlaufener Hund ist ein eigener Fall-Typ: sofort startklar, ohne polizeiliche Freigabe — mit denselben Werkzeugen. Sichtungen statt zielloser Zettel an Laternen.

14 Sprachen, automatisch

Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Ukrainisch, Farsi, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Norwegisch, Schwedisch, Italienisch. Die Hilfe spricht die Sprache der Helfenden.

Wer sieht was — geregelt

Jede Angabe hat eine Sichtbarkeitsstufe. Helfer sehen Aussehen und Kleidung; medizinische Angaben und Kontaktdaten bleiben bei der Einsatzleitung. Gesundheitsdaten lassen sich grundsätzlich nicht öffentlich schalten.

Kinderfälle nur nach Prüfung

Kein Kinderfall geht ungeprüft in den Vollbetrieb. Diese Hürde ist Absicht: Sie schützt Kinder davor, dass genau die falsche Person hunderte Menschen suchen lässt.

Für Polizei und Rettungskräfte

Unterstützung, kein Ersatz.
Und eine offene Einladung.

SUCHE nimmt Einsatzkräften die Arbeit ab, die Freiwillige erzeugen: Wer ist wo, was wurde abgesucht, welche Hinweise gibt es — auf einen Blick statt über zwanzig Telefonate. Die Führung bleibt, wo sie hingehört.

Wir suchen den Austausch mit Rettungshundestaffeln, DLRG, Feuerwehr und Polizei: Suchstreifenbreiten, Suchradien nach Alter, Sperrabstände an Bahn und Wasser — diese Werte sollen von Fachleuten kommen, nicht von Entwicklern. Wenn Sie diese Erfahrung mitbringen, melden Sie sich.

Fachlichen Austausch anbieten

Unser Versprechen

Es wird niemals Geld kosten.
Niemanden. Nie.

Mit einer Suche nach einem Kind verdient man kein Geld. Nicht mit Gebühren, nicht mit Werbung, nicht mit Daten.

  • Kostenlos für alle, für immer. Keine Gebühren, kein Abo, keine Premium-Stufe. Die Kosten für Server und Betrieb tragen wir selbst.
  • Keine Werbung. Auf keiner Seite, in keiner Sprache, zu keinem Zeitpunkt.
  • Kein Verkauf von Daten. Standorte, Fotos und Angaben existieren für die Suche — für nichts anderes.
  • Sollte sich das je ändern müssen, sagen wir es offen. Dann steht es hier, mit Begründung — nicht im Kleingedruckten.
Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was ist SUCHE?

Eine kostenlose Web-App, die Suchaktionen nach vermissten Kindern und Haustieren koordiniert: Das Suchgebiet wird in Sektoren geteilt, Freiwillige sehen auf einer Live-Karte, wo schon gesucht wurde, und Hinweise laufen gebündelt bei der Einsatzleitung zusammen.

Kostet SUCHE wirklich nichts?

Ja. Kostenlos, ohne Werbung, ohne Premium-Stufe, ohne Datenverkauf — und das bleibt so. Die Kosten für Server und Betrieb tragen wir selbst.

Ersetzt SUCHE die Polizei?

Nein, unter keinen Umständen. Bei einem vermissten Kind ist der Notruf 110 immer der erste Schritt. Ein Kinderfall wird erst nach Prüfung freigeschaltet, und die Polizei führt die Suche — SUCHE organisiert die freiwillige Unterstützung.

Funktioniert das auch für entlaufene Haustiere?

Ja. Tierfälle sind ein eigener Fall-Typ, brauchen keine polizeiliche Freigabe und starten sofort — mit denselben Werkzeugen: Sektoren, Karte, Hinweise, Einladungslinks.

Wer sieht die Daten des vermissten Kindes?

Nur wer sie für die Suche braucht. Jede Angabe hat eine Sichtbarkeitsstufe: Freiwillige sehen Aussehen und Kleidung, medizinische Angaben und Kontaktdaten bleiben bei der Einsatzleitung. Gesundheitsdaten lassen sich grundsätzlich nicht öffentlich schalten.

In welchen Sprachen gibt es SUCHE?

In vierzehn: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Ukrainisch, Farsi, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Norwegisch, Schwedisch und Italienisch — Arabisch und Farsi von rechts nach links. Die Gerätesprache wird automatisch erkannt.

Wer steckt dahinter?

Ein privat getragenes Projekt aus Preetz in Schleswig-Holstein — entstanden, nachdem hier eine ganze Stadt nach einem vermissten Mädchen gesucht hat. Kein Unternehmen im Hintergrund, keine Investoren, keine Verkaufsabsicht.

Registriere dich heute.
Damit du morgen helfen kannst.

Ein Konto in einer Minute. Wenn es darauf ankommt, bist du einen Einladungslink von der Suche entfernt.