Wenn jemand vermisst wird, zählt jede Minute. Und jede Hand.
SUCHE koordiniert Suchaktionen für vermisste Kinder und Haustiere: Sektoren statt Chaos, eine Live-Karte statt hundert Anrufe, gebündelte Hinweise statt Gerüchten — als Unterstützung für Polizei und Rettungskräfte.
Kein Abo. Keine Kreditkarte. Keine Werbung — heute nicht und nie.
Echte Oberfläche der App. Das Suchgebiet legt ihr selbst fest — überall.
Der Wille ist da.
Sichtbar ist er selten.
Ich habe hier in Preetz mitbekommen, wie viel es ausmachen würde, wenn bei einer Suche alle dasselbe sehen: welche Fläche schon abgelaufen ist, welcher Hinweis längst gemeldet wurde, wo gerade niemand unterwegs ist. Nicht die Hilfsbereitschaft fehlt — der gemeinsame Überblick fehlt.
Und manchmal entscheidet Information darüber, ob Hilfe hilft. Wenn ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera über ein Waldgebiet fliegt, muss jeder am Boden davon wissen. Jede Person im Gelände ist eine zusätzliche Wärmequelle — und macht das Bild schwerer lesbar. Wer nicht informiert ist, behindert die Arbeit, ohne es zu merken. Ein Hinweis auf dem Telefon genügt, damit das nicht passiert.
Genau dafür ist SUCHE gebaut: Suchflächen und Hinweise an einem Ort, für alle sichtbar, und ein Weg, hunderte Freiwillige in Sekunden zu erreichen, wenn die Einsatzkräfte freie Bahn brauchen.
— Robin, Preetz
Vom Anruf bei der Polizei
zur koordinierten Suche.
Vier Schritte. Der erste ist immer der Notruf.
110 wählen, Fall anlegen
Foto, Kleidung, Zeitpunkt, letzter Ort — in unter fünf Minuten erfasst. Ein Kinderfall wird erst nach Prüfung freigeschaltet.
Einladungslink teilen
Ein Link per WhatsApp, Vereinsgruppe oder Aushang. Wer beitritt, registriert sich in einer Minute — in 14 Sprachen.
Sektoren übernehmen
Das Suchgebiet ist in Bereiche geteilt. Jeder sieht auf der Live-Karte, was offen, was durchsucht und was gesperrt ist — kein doppeltes Suchen, keine Lücken.
Hinweise laufen zusammen
Fund, Sichtung, Kamera am Weg: ein Tipp mit Foto und Position, gebündelt bei der Einsatzleitung statt verstreut in zwanzig Chatgruppen.
Jede Funktion hat einen Grund.
Luftraum-Koordination bei Wärmebildflügen
Eine Wärmebildkamera unterscheidet nicht zwischen einem vermissten Kind und einem Freiwilligen — jede Person am Boden ist ein Treffer. Fliegt ein Hubschrauber, räumt SUCHE das Gebiet: Vollbild-Warnung an alle Suchenden im Sektor, Sammelpunkt, gesperrte Bereiche, automatische Freigabe danach. So bleibt die teuerste Ressource der Suche wirksam.
Sektoren mit Live-Status
Offen, reserviert, in Arbeit, durchsucht, gesperrt — farbcodiert und mit Mustern, auch bei Rot-Grün-Schwäche lesbar. Ein Bereich kann nie doppelt vergeben werden.
Route zeichnet sich selbst
Wo du gehst, entsteht deine Spur. Die Karte zeigt ehrlich die abgelaufene Fläche — nicht mehr, als wirklich abgedeckt wurde.
Funk statt Gerüchteküche
Dein Team spricht miteinander, die Einsatzleitung sendet an alle. Keinen offenen Kanal für hunderte Menschen — so entstehen keine Falschmeldungen.
Hinweise mit Foto und Position
Kleidungsstück am Wegrand, Kamera am Haus, Sichtung: ein Tipp in zehn Sekunden, mit automatischer Position — auch offline, gesendet sobald Netz da ist.
Auch für Haustiere
Ein entlaufener Hund ist ein eigener Fall-Typ: sofort startklar, ohne polizeiliche Freigabe — mit denselben Werkzeugen. Sichtungen statt zielloser Zettel an Laternen.
14 Sprachen, automatisch
Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Ukrainisch, Farsi, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Norwegisch, Schwedisch, Italienisch. Die Hilfe spricht die Sprache der Helfenden.
Wer sieht was — geregelt
Jede Angabe hat eine Sichtbarkeitsstufe. Helfer sehen Aussehen und Kleidung; medizinische Angaben und Kontaktdaten bleiben bei der Einsatzleitung. Gesundheitsdaten lassen sich grundsätzlich nicht öffentlich schalten.
Kinderfälle nur nach Prüfung
Kein Kinderfall geht ungeprüft in den Vollbetrieb. Diese Hürde ist Absicht: Sie schützt Kinder davor, dass genau die falsche Person hunderte Menschen suchen lässt.
Hilfe kennt keine Sprachgrenze.
Wo auch immer gesucht wird — in einer Kleinstadt, in einem Waldgebiet, in einer Großstadt. Wer mitsuchen will, soll nicht an der Oberfläche scheitern: Die App erkennt die Sprache des Telefons von selbst.
Unterstützung, kein Ersatz.
Und eine offene Einladung.
SUCHE nimmt Einsatzkräften die Arbeit ab, die Freiwillige erzeugen: Wer ist wo, was wurde abgesucht, welche Hinweise gibt es — auf einen Blick statt über zwanzig Telefonate. Die Führung bleibt, wo sie hingehört.
Wir suchen den Austausch mit Rettungshundestaffeln, DLRG, Feuerwehr und Polizei: Suchstreifenbreiten, Suchradien nach Alter, Sperrabstände an Bahn und Wasser — diese Werte sollen von Fachleuten kommen, nicht von Entwicklern. Wenn Sie diese Erfahrung mitbringen, melden Sie sich.
Es wird niemals Geld kosten.
Niemanden. Nie.
Mit einer Suche nach einem Kind verdient man kein Geld. Nicht mit Gebühren, nicht mit Werbung, nicht mit Daten.
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Kostenlos für alle, für immer. Keine Gebühren, kein Abo, keine Premium-Stufe. Die Kosten für Server und Betrieb tragen wir selbst.
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Keine Werbung. Auf keiner Seite, in keiner Sprache, zu keinem Zeitpunkt.
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Kein Verkauf von Daten. Standorte, Fotos und Angaben existieren für die Suche — für nichts anderes.
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Sollte sich das je ändern müssen, sagen wir es offen. Dann steht es hier, mit Begründung — nicht im Kleingedruckten.
Wissen, bevor man es braucht.
Fünf Texte für den Ernstfall — belegt, kostenlos und ohne Anmeldung lesbar.
Die ersten zwei Stunden
Was zuerst zu tun ist, in welcher Reihenfolge — und die fünf Fehler, die immer wieder passieren.
Geruchsartikel für Suchhunde
Wie man ihn sichert, ohne ihn zu verderben. Und wie man vorsorglich einen anlegt.
Autismus und Wasser
Warum bei der Suche Gewässer zuerst kommen — und was die Zahlen dazu wirklich sagen.
Wenn du die Person findest
Der erste Impuls ist meist der falsche. Was in den ersten zehn Sekunden zählt.
AirTag oder GPS-Tracker?
Ein AirTag hat kein GPS. Wo er hilft, wo er versagt — und warum ausgerechnet im Wald.
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Kurz beantwortet.
Was ist SUCHE?
Eine kostenlose Web-App, die Suchaktionen nach vermissten Kindern und Haustieren koordiniert: Das Suchgebiet wird in Sektoren geteilt, Freiwillige sehen auf einer Live-Karte, wo schon gesucht wurde, und Hinweise laufen gebündelt bei der Einsatzleitung zusammen.
Kostet SUCHE wirklich nichts?
Ja. Kostenlos, ohne Werbung, ohne Premium-Stufe, ohne Datenverkauf — und das bleibt so. Die Kosten für Server und Betrieb tragen wir selbst.
Ersetzt SUCHE die Polizei?
Nein, unter keinen Umständen. Bei einem vermissten Kind ist der Notruf 110 immer der erste Schritt. Ein Kinderfall wird erst nach Prüfung freigeschaltet, und die Polizei führt die Suche — SUCHE organisiert die freiwillige Unterstützung.
Funktioniert das auch für entlaufene Haustiere?
Ja. Tierfälle sind ein eigener Fall-Typ, brauchen keine polizeiliche Freigabe und starten sofort — mit denselben Werkzeugen: Sektoren, Karte, Hinweise, Einladungslinks.
Wer sieht die Daten des vermissten Kindes?
Nur wer sie für die Suche braucht. Jede Angabe hat eine Sichtbarkeitsstufe: Freiwillige sehen Aussehen und Kleidung, medizinische Angaben und Kontaktdaten bleiben bei der Einsatzleitung. Gesundheitsdaten lassen sich grundsätzlich nicht öffentlich schalten.
In welchen Sprachen gibt es SUCHE?
In vierzehn: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Ukrainisch, Farsi, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Norwegisch, Schwedisch und Italienisch — Arabisch und Farsi von rechts nach links. Die Gerätesprache wird automatisch erkannt.
Wer steckt dahinter?
Ein privat getragenes Projekt von Robin Dill. Entstanden ist es in Schleswig-Holstein — einsetzbar ist es überall, wo jemand vermisst wird. Kein Investor, keine Verkaufsabsicht.
Sag mir, was daran noch nicht gut ist.
Dieses Werkzeug ist neu, und ich baue es allein. Das heißt: Es gibt Stellen, die unverständlich sind, Wege, die nicht funktionieren, und Dinge, an die ich nicht gedacht habe. Ich finde sie nicht selbst — dafür kenne ich es zu gut.
Wenn du es ausprobierst und irgendwo hängen bleibst, wenn dir ein Wort komisch vorkommt oder eine Funktion fehlt: Schreib es mir. Auch ein Satz hilft. Es gibt in der App unter Profil → Rückmeldung ein Feld dafür — ohne Anmeldung, ohne Formalitäten.
Registriere dich heute.
Damit du morgen helfen kannst.
Ein Konto in einer Minute. Wenn es darauf ankommt, bist du einen Einladungslink von der Suche entfernt.